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CUM DEUS - VISION FÜR EIN ENTGRENZTES SEIN.
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Die Überschrift mag auf den ersten Blick rätselhaft erscheinen. Das hatte ich, ehrlich gesagt, auch beabsichtigt. Auf den zweiten Blick ist jedoch erkennbar, dass die von mir entwickelte Vision (die ausführliche Beschreibung folgt im nächsten Absatz) zwangsläufig rätselhaft sein muss, denn es geht im Kern um nichts Wichtigeres, als auf der Grundlage eines neuen Weltbildes, die in vielerlei Hinsicht bestehenden Grenzen des eignen Denkens und Handelns zu beseitigen.

ENTGRENZUNG ist allerdings kein Prozess, der von selbst in Gang kommt. Vielmehr gilt auch hier: Damit etwas Neues entstehen kann, muss man vom Alten Abschied nehmen. Das erfordert ein gewisses Maß an Offenheit und Energie sowie die Bereitschaft, dem eigenen Bewusstsein die Möglichkeit zu eröffnen, sich in einem Raum der Unbegrenztheit und vollkommenen Freiheit, weiterzuentwickeln.

DIE EVOLUTION DER BEGRENZUNG.
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Jede Entwicklung auf der biologischen Ebene nimmt ihren Anfang in begrenzten Räumen. Meist begrenzt durch eine Schale, eine Plazenta oder den Körper der Mutter. Danach folgt EINE SCHRITTWEISE ERWEITERUNG der Begrenzung, wobei grundsätzlich nicht festgelegt ist, wann dieser Prozess enden wird. Der Mensch orientiert sich dabei vor allem an den Verhaltensmustern seines unmittelbaren sozialen Umfeldes und der Verhaltenskultur, die auf der jeweils übergeordneten gesellschaftlichen Ebene "vorgegeben" ist. Ob und inwieweit ein Individuum dem in einer Gesellschaft üblichen Verhaltenskodex folgt und die sich daraus zwangsläufig ergebende Begrenzung akzeptiert, hängt im wesentlichen von der individuellen "geistigen Ausstattung" ab. Ich meine damit vor allem die Fähigkeit, sich Gedanken über die jeweils eigene Lebenssituation zu machen und irgendwann zu entscheiden, ob man damit zufrieden ist oder nicht.

So gesehen, stellt jede Begrenzung auch eine Herausforderung dar, bei der es vor allem darum geht zu entscheiden, wie wir damit umgehen wollen.
Letztlich läuft es darauf hinaus, ob wir in der Lage sind, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Das folgende GEDANKENEXPERIMENT könnte helfen, die zentrale Bedeutung unseres Bewusstseins in diesem Klärungsprozess zu verdeutlichen: Nehmen wir also einmal an, du wärst in einem Land zur Welt gekommen, in dem alle Menschen von klein auf lernen, und deshalb ganz selbstverständlich davon ausgehen, dass sie ewig leben. Sie würden ihr physisches Sein auf dieser Welt einfach nur als eine ZWISCHENPHASE betrachten, die einzig und allein dem Zweck dient, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln, die nur auf der Grundlage ihrer Körperlichkeit möglich sind. Sie würden diese Zwischenphase aber auch als einen LERNPROZESS begreifen, der für ihr weiteres Sein im geistigen Kosmos der Ewigkeit von größter Bedeutung ist.

Wie glaubst du, würde sich dieses Weltbild auf das Bewusstsein dieser Menschen und damit auf ihre Art zu leben auswirken? Zum einen bin ich davon überzeugt, dass eine solche Bevölkerung sehr viel angstfreier, entspannter und vor allem sehr viel verantwortungsvoller (in Bezug auf ethische Prinzipien) leben würde. Zum anderen wären die Menschen in einer solchen Gesellschaft wohl kaum durch Angstszenarien manipulierbar, die aufgrund von machtpolitischen Interessen erdacht und eingeführt werden würden.
Die entscheidende Frage sollte also lauten: Was in aller Welt hindert uns eigentlich daran, unser Weltbild zu überdenken und neu auszurichten?

VOM EINSSEIN MIT GOTT.
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Einssein mit Gott bedeutet vor allem, eine bewusste BEZIEHUNG zu einem Leben zu entwickeln, das nicht nur auf die Welt des für uns Wahrnehmbaren beschränkt ist, sondern weit über das hinausgeht, was der Mensch als REALITÄT bezeichnet. (Anmerkung: Eine Erklärung zu der Frage, welche Vorstellung ich mit dem Begriff Gott verbinde, findest du auf dieser Seite).
Der Zugang zu dieser "entgrenzten", neuen Welt, wird jedoch nur denjenigen möglich sein, die auch bereit und offen sind für ein neues, nicht mechanistisch geprägtes Weltbild und einem sich daraus ergebenden NEUEN DENKEN. (Eine ausführliche Beschreibung zu diesem Thema findest du auf der Seite
PERSPEKTIVEN FÜR DIE EWIGKEIT).

Der auf der Ebene der Wissenschaft zu beobachtende Erkenntniszuwachs in den letzten Jahrzehnten hat die Annahme deutlich verfestigt, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Somit stellt sich doch die Frage, wie der Mensch mit dieser, für alle Ewigkeit geltenden Lebensperspektive umgehen soll. Insbesondere, ob und wie wir uns auf eine solche Reise durch die Ewigkeit vorbereiten könnten. Diese Fragen sind meines Erachtens schon deshalb mehr als berechtigt, weil wir daran gewöhnt sind, selbst einen Ausflug oder Kurzurlaub sorgfältig zu planen und vorzubereiten. Was spricht also dagegen, dass vernunftbegabte Menschen diese Sorgfalt auch bei der Planung ihres zu erwartenden, ewigen Lebens walten lassen?

Es steht viel auf dem Spiel! Man stelle sich doch nur vor, nach der Transformation in einem schwarzen Nichts zu landen und - weil wir es weder wissen, noch gelernt haben - erst gar nicht auf die Idee kommen, dass vielleicht irgendwo eine Tür existiert, die uns zum geistigen Paradies führen könnte. Man wäre darauf beschränkt, für alle Zeiten immer nur in den eigenen Erinnerungen umherzuwandern und sich immer wieder mit dem auseinanderzusetzen, was man einst getan oder versäumt hat zu tun.

Vorbereitet sein ist also auch in diesem Zusammenhang ein wichtiger Aspekt. Wie zuvor bereits angedeutet, kommt ein weiterer, mindestens so entscheidender Punkt noch hinzu: Welche Fähigkeiten benötigen wir, um uns die unvorstellbare Fülle an Möglichkeiten verfügbar zu machen, die uns ein Sein ohne Raum und Zeit zu bieten hat? An dieser Stelle treffen wir auf einen sehr bedeutsamen Punkt: unser Bewusstsein!

Was aber ist Bewusstsein und wie kann es überhaupt erklärt werden? Ich denke, dass eine Klärung zumindest in Bezug auf die fundamentalen "Bestandteile" des Bewusstseins möglich ist. Denn was wir als unseren GEIST bezeichnen, ist im Grunde nichts anderes, als eine unvorstellbare Ansammlung von INFORMATIONEN, aus denen unsere Intelligenz, unser Wissen, unsere Eigenschaften und überhaupt alles, was unser
GEISTIGES ICH ausmacht, zusammengesetzt ist.
Aufgrund der hohen Komplexität dieses Themas, verweise ich gerne auf mein vierteiliges Essay "Was ist Geist?", das ich im Zusammenhang mit meinem (noch in Arbeit befindlichen) Buch "So geht Gott" veröffentlicht habe - hier der
Direktlink.

Als Nächstes möchte ich noch einmal auf die Frage zurückkommen,
welche Fähigkeiten wir benötigen, um das Sein, nach unserer Transformation in das Jenseitige, optimal gestalten zu können. Es scheint mir mehr als logisch zu sein, dass auch für die Phase nach dem Übergang, ein ähnlicher Lernprozess notwendig sein wird, wie wir ihn bereits im Hier und Jetzt durchlaufen haben. Erinnern wir uns kurz daran, was wir alles lernen mussten, um am Leben zu bleiben oder so zu werden, wie wir es uns gewünscht haben. Nach der Geburt mussten wir lernen zu atmen und zu essen. Danach war es wichtig, uns richtig zu bewegen und zu sprechen. Anschließend folgte die Schulzeit, die Berufsausbildung, der richtige Umgang mit Menschen, der Führerschein usw.. Kurzum, unser gesamtes Leben war und ist geprägt von einem nicht enden wollenden Lernprozess, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch die Grundvoraussetzung sein wird, wenn wir im jenseitigen Kosmos ein in jeder Beziehung "gutes Leben" führen wollen.

Und noch eine Frage sollten wir in den Blick nehmen: Welchen Sinn hätte es, wenn die Natur das Kostbarste verschwendet, was sie auf der geistigen Ebene, insbesondere in Form von evolutionärem Wissen, aber auch durch Forschung und Innovationen hervorgebracht hat? Uns sollte endlich bewusst werden, dass wir genau diesen unermesslichen, geistigen Schatz ohne Not verschwenden, indem wir leichtfertig glauben, unsere Lebenszeit wäre nach wenigen Jahrzehnten beendet. In diesem Zusammenhang empfehle ich das Interview mit Hans Peter Dürr anzusehen, der sich ab der 54. Minute zu der Frage äußert, ob es ein Leben nach dem Tod gibt (bitte das Foto anklicken).

INTERVIEW MIT DEM PHYSIKER UND PHILOSOPHEN PROF. HANS-PETER DÜRR:

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ZUSAMMENFASSUNG DER WICHTIGSTEN AUSSAGEN:

  • Die Quantenphysik ist eine holistische Theorie. Sie zeigt, dass die Wirklichkeit eine Struktur hat, die es nicht erlaubt, sie in Teile zu zerlegen, ohne ganz wesentliche Verbindungen zu zerstören.

  • Im Grunde gibt es keine Materie…die kleinsten Teilchen haben nicht nicht die Eigenschaften von Teilchen, sondern sie sind nur noch Form. Die Form hat also eine fundamentalere Bedeutung als die Materie.

  • Es exisitiert überhaupt nichts…(im Sinne von)…ich kann es greifen.

  • Realität kommt von „RES“ = Ding. So gesehen sollte Realität durch Potentialität ersetzt werden, also einer, von unzähligen Möglichkeiten, sich als Realität zu manifestieren. Die Wirklichkeit hat mehr die Form einer Ahnung, die (erst in einem nächsten Schritt) zu einem konkreten Gedanken führt. Die Ahnung enthält alle Möglichkeiten, sich in einer bestimmten Form zu manifestieren.

  • Geist hat - im Gegensatz zu manifestierten Zuständen („Materie“) - nicht die Eigenschaft der Kausalität von Ursache und Wirkung.

  • Was wir Lebendigkeit nennen, ist ein, in Form gebrachtes, geistiges Konstrukt.

  • Die Materie ist die Schlacke des Geistes. Die Schlacke ist für die Evolution nicht wichtig.

  • Die Theorie vom Urknall ist alte Physik (23:35 Minute). Man drückt sich (bei dieser Theorie) um die Kreation. Jeder Zustand entsteht durch eine (von der Zeit unabhängigen) Veränderung. (Anmerkung: So gesehen ist Veränderung kein Prozess, sondern eine kosmische "Eigenschaft" - sie ist immer und überall im Universum präsent und wirksam.) Mehr zum Thema "Urknall" und den KOSMISCHEN GESETZEN, findest du auf meiner Seite ASTROPHILOSOPHIE.

  • Das Wesen der Quantentheorie ist, dass in jedem Augenblick etwas Neues entsteht, ohne dass es eine Ursache und eine Wirkung gibt.

  • Die Gegenkraft ist nicht der Feind der Kraft. (Evolution strebt nach Synergien der Vielfalt).

  • Hoffnung ist der erste Schritt, eine Zukunft zu gestalten, die wir uns wünschen.

  • Zur Frage „Leben nach dem Tod“: Was an mir wertvoll ist, das bleibt. Aus meinem Glück werden auch andere wieder ihr Glück schöpfen. Der Apfelbaum, der wieder blüht, hat eine Erinnerung an den, der schon einmal geblüht hat.